2004-06-23

Duathlon "Championnat" in Mamer - Nachlese

Endlich ist auch die vollständige Wertung mit allen Zwischenzeiten on-line.

Meine Zwischenzeiten (Laufabschnitt I: 70. Platz; Radabschnitt: 62. Platz; Laufabschnitt II: 72. Platz) belegen dass das Radfahren weiterhin meine "stärkste" Disziplin ist. Zweiundzwanzig gewertete Teilnehmer sind die 36 Km langsamer gefahren.

Fast nicht zu glauben ist dass ich die ersten 5.900 Metern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,7km/h gelaufen sein soll. Auf 10 Kilometer hochgerechnet würde diese eine Endzeit um 41 Minuten ergeben: Meine bisherige (reale) Bestmarke beträgt jedoch um 45 Minuten. Ich würde daher eher auf eine ungenaue Vermessung der Strecke tippen?!

Schön wäre es gewesen beim Radfahren gleich in einer schnellen Gruppe mitfahren zu können. Drafting war schließlich erlaubt, es wäre somit kräftesparender gewesen. Immerhin bleibt die Genugtung im ersten Anstieg eine kleine Traube Fahrer im Schlepptau hochgezogen zu haben ;-) Auch ich musste wie gesagt der Kälte Tribut zollen, und fuhr die letzten Kilometer an der Schwelle zum Muskelkrampf in beiden Beinen.

Bei Laufabschnitt II lag meine Geschwindigkeit immerhin noch bei fast 12km/h. Beim Duathlon läuft niemand - nicht einmal der Sieger - beim zweiten Teil dieselbe Geschwindigkeit oder schneller als am Anfang. Nur sind die Geschwindigkeitseinbrüche mehr oder weniger krass ausgeprägt.

2004-06-19

Duathlon "Nic. Frantz"

Mamer (Luxemburg) - Meine erste Teilnahme am Duathlon "Nic. Frantz", welcher gleichzeitig auch als nationale Meisterschaft in dieser Disziplin ausgetragen wird, hinterläßt unterm Strich einen persönlich positiven Eindruck. Auf den Distanzen 5.900m Laufen, 36km Radfahren und 3.500m Laufen konnte ich eine Schlusszeit von 1h53'10" erzielen. Dies ergibt den 68. von 84 Plätzen in der gemischten Gesamtwertung. Die Anmeldungsliste enthielt ca. 120 Einträge. Doch nicht alle kamen an den Start und es kam während des Rennens auch zu einigen Aufgaben. So war der Favorit Pascal Jentges durch Krämpfe beim zweiten Wechsel zur Aufgabe gezwungen.



Die ersten sechs Kilometer lief ich in einem schwindelerregend hohen Pulsbereich mit 192 Schlägen pro Minute Durchschnitt (!) und kam dieses Mal nicht mehr als einer der Allerletzten in den Parc fermé mit den Fahrrädern.

Bei den 36km Radfahren über vier Runden klappte auch fast alles. Der Regen machte die Fahrbahn an den Wendepunkten und bei der Tunneldurchfahrt gefährlich. Es kam an verschiedenen Stellen zu Stürzen. Meine Wahl auf den Aero-Lenker zu verzichten bereute ich zu keinem Augenlick, war es doch gerade bei diesen Straßenbedingungen und den ständigen durch die Strecke bedingten Rhythmuswechseln sinnvoller die Hände ständig an den Schalthebeln zu haben. Die ersten beiden Runden fuhr ich mit einem Schnitt von 31,8km/h. Ab der dritten Runde machten sich dann unerfreulicherweise Krämpfe in den Beinen bemerkbar, so dass ich vor allem in der letzten Runde etwas Härte im Anstieg rausnehmen mußte. In Ungewissheit darüber wie sich die Krämpfe möglicherweise beim Laufen bemerkbar machen würden, versuchte ich noch in der letzten Abfahrt die Beine etwas zu dehnen.

Die abschließenden 3,5 Laufkilometer waren - wie bei meinen Duathlon-Teilnahmen inzwischen üblich - kein Zuckerschlecken. Beinkrämpfe waren jedoch erstaunlicherweise kein Thema mehr. Dafür machten mir Magenkrämpfe vor allem in der letzten der beiden Laufrunden zu schaffen (Wasserbecher zu schnell runtergekippt?). Zähneknirschend musste ich auf dem allerletzten Kilometer ca. ein halbes Dutzend Teilnehmer wieder an mir vorbeiziehen lassen .

Insgesamt bin ich zufrieden mit meiner Teilnahme und auch zuversichtlich für den Langstrecken-Duathlon im September in Grevenmacher. Bei meinem Ziel beim dortigen "Musel-Duathlon" die 5-Stunden-Mauer zu unterschreiten verläuft alles nach Plan.


Mein neues Rennrad hat zudem seine Feuerprobe im Renneinsatz bestanden.

Podest Frauen
(1.) Nancy GASPERINI (LUX) 1h44'12"
(2.) Danielle LENTZ (LUX) 1h44'29"
(3.) Monique STOFFEL (LUX) 1h48'54"

Podest Männer
(1.) Thorsten LANGER (BEL?) 1h29'41"
(2.) Laurent BARAQUIN (LUX) 1h30'15"
(3.) Paulo GONCALVES (LUX) 1h30'48"

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(84.) Georges KOSTER (LUX) 2h19'39"